Wiestalschüler beschäftigen sich mit den „Gefahren im Internet“

Das Smartphone ist aus der heutigen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Seine Nutzer werden immer jünger, die kleinen Geräte finden sich inzwischen auch in Kinderhänden, wo mitunter Musik gehört, gespielt, recherchiert oder mit anderen kommuniziert wird. Auch kleine Videos stehen hoch im Kurs. Das Handy hat sich vom bloßen Telefon längst zum Taschen-Computer weiterentwickelt. Den Umgang damit eignen sich die Kinder oft selbst, bei ihren Eltern, älteren Geschwistern oder Freunden an. An der Wiestalschule stand bei den 3. und 4. Klassen im Rahmen eines „Digitalen Vormittages“ die Sicherheit bei der Nutzung des „Handys“ im Focus. Herr Heiko Wolf, Medienpädagogischer Berater vom des Kreismedienzentrum in Calw war der Einladung gefolgt, um den Schülerinnen und Schülern die „Gefahren im Netz“ vor Augen zu führen und einen sicheren Umgang anzubahnen.

Medienberater Wolf schult 3. und 4. Klässler

Er fragte die Handynutzung in den Reihen der Schüler ab und gab wertvolle Hinweise zum eigenen Schutz etwa beim Chatten: Was gebe ich über mich preis? Die Kinder erkannten die Gefahren der Ablenkbarkeit durch das Handy ebenso wie die verschiedener Apps, welche Zugriffe auf persönliche Daten vornehmen und sei es nur, weil eine Taschenlampe gebraucht wird. Online-Spiele, wie das derzeit sehr beliebte „Fortnite“, wurden eingehend und kritisch unter die Lupe genommen.
Das Interesse der Kinder war groß, das Staunen über die Gefahren bisweilen auch.
So lobte Wolf die tolle Beteiligung und gab positive Rückmeldungen über den Lerneifer. Schließlich gab er den Kindern noch Hilfesysteme wie den Screenshot an die Hand und machte ihnen Mut, bei Grenzverletzungen und „seltsamen“ Annäherungen im Internet, sich umgehend vertrauensvoll an Eltern, Lehrer oder Freunde zu wenden. Schulleiter Jochen Morlock zeigte sich glücklich darüber, solch wertvolle Anlaufstellen wie das Kreismedienzentrum zum Schutz der Kinder zur Verfügung zu haben.
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